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5 häufige Fehler beim Belohnen

1. ❌ Du lockst/bestichst anstatt zu belohnen.⠀

➡️ Halte die Belohnung nicht bereits in der Hand/greif nicht zuvor schon in die Tasche. Ansonsten macht dein Hund langfristig nur mit, wenn du Futter/Spielzeug dabei hast, weil er dich entweder „erpresst“ oder einfach gelernt hat, dass dies Teil vom Kommando ist.⠀

✅ Die Belohnung wird immer erst hervorgeholt, wenn das gewünschte Verhalten gezeigt wird. ⠀

 

2. ❌ Dein Timing stimmt nicht. ⠀


➡️ Dein Hund soll die Belohnung mit dem gewünschten Verhalten verbinden. Dafür musst du aber auch wissen, was genau du von ihm willst & ob du die Aktion oder die Dauer belohnen willst. ⠀

✅ Bekommt dein Hund sofort ein Leckerchen, wenn er Sitz macht, belohnst du die Aktion des Setzens und er wird gleich wieder aufstehen. Belohnst du ihn erst, wenn er solange sitzen bleibt, bis du etwas anderes sagst, belohnst du die Dauer.⠀

 

3. ❌ Die Belohnung erfüllt nicht das Bedürfnis, das dein Hund in diesem Moment hat. ⠀

➡️ Ist dein Hund in einer Hundebegegnung sehr aufgeregt & will spielen, wird ihm dein Leckerchen relativ WURST sein. 😉⠀

 

4. ❌ Du sendest widersprüchliche Signale.

➡️ Du willst deinen Hund belohnen, dein Körper & deine Stimme schreien aber „bleib mir fern!“ ⠀

✅ Achte auf deine Körpersprache & lass deinen Hund auch stimmlich spüren, dass du dich ehrlich freust. Ansonsten wird dein Hund die Belohnung nicht als solche wahrnehmen. ⠀

5. ❌ Du belohnst falsches Verhalten. ⠀

➡️ Zeigt dein Hund unerwünschtes Verhalten, wird daraufhin von dir korrigiert & erhält dann eine Belohnung, wenn er es doch richtig macht, bildet dein Hund eine Verhaltenskette. Er wird langfristig immer öfter zuerst falsches Verhalten zeigen, da er meint dies ist Teil vom Prozedere um an die Belohnung zu kommen.⠀

✅ Belohne deinen Hund nur, wenn er es gleich richtig macht. Musst du ihn korrigieren und er zeigt dann das richtige Verhalten lobe ihn nur kurz & unaufgeregt mit einem „ok fein“ damit er weiß, er ist am richtigen Weg. Groß gefeiert wird er dafür aber nicht. ⠀

Belohnungen machen nicht nur deinen Hund, sondern auch dich glücklich

 

Den Gedanken „Der muss das auch ohne Belohnungen können“ solltest du aus deinem Gehirn streichen. 😌 Denn: Belohnungen machen nicht nur deinen Hund glücklich, sondern auch dich selbst! Wenn du mit Belohnungen arbeitest, liegt dein Fokus auf dem Positivem & den Fortschritten deines Hundes. Du bist stolz & freust dich, dass er mit dir kooperiert, anstatt sein Ding zu machen.⠀

 

❗️Zudem belohnst du deinen Hund ohnehin laufend, ohne dies vielleicht bewusst wahrzunehmen:⠀

• Du verlangst von deinem Hund einen Blickkontakt, bevor ihr losgeht? ⠀

• Du lässt deinen Hund sitzen & warten, bevor er zu einem Hund hindarf? ⠀

• Wenn dein Hund den „unheimlichen Fremden“ nicht anbellt, sondern nur anschaut, gehst du anschließend mit ihm auf Abstand? ⠀

✅ All das sind Formen der Belohnung - die auf die Situation maßgeschneidert sind. ⠀

👀 Wie so oft ist auch hier Achtsamkeit der Game-Changer: gutes Beobachten des Hundes, grundsätzlich zu wissen, was er gerne tut & was ihm Freude bereitet. V.a. aber zu verstehen was der Hund gerade in diesem Moment eigentlich will. In ganz vielen Situationen ist das KEIN Leckerchen sondern beispielsweise:⠀

🐕 Kontakt zu Hunden, Menschen begrüßen, ins Wasser springen, buddeln, ohne Leine laufen, schnüffeln, Aufmerksamkeit, spielen, jagen oder auch Abstand zu etwas gewinnen, das ihn verunsichert. ⠀

Diese Form der Belohnungen hast du immer bei dir & kannst sie jederzeit einsetzen. Klar kannst du deinen Hund nicht jagen lassen nur weil er seinem 1. Impuls widersteht. Oder ihn zu jedem Hund hinlassen, weil der Besitzer das vlt. nicht möchte. Du kannst aber lernen zu verstehen, was sich dein Hund im jeweiligen Moment wünscht & einen entsprechenden Anreiz für ihn schaffen. ⠀

Will dein Hund spielen, ist er in einer hohen Erregungslage - da ist ein Leckerchen uninteressant. Darf er nicht mit einem Hund spielen, spiel du mit ihm! ⠀

Will dein Hund einer Fährte nachschnüffeln, aber lässt sich abrufen, belohne ihn mit Nasenarbeit. Verstecke Leckerchen, die er sich erschnüffeln kann. Passe die Belohnung der Situation an. ⠀

❓Hast du dir schon mal genau überlegt, was für deinen Hund alles belohnend wirkt?

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